Sulêcin
10.072 Einwohner (Stand: 12/2006)
8,6 km2 administrative Fläche
Kreisstadt; Zentrum von unterregionaler Bedeutung
Mitglied in der Euroregion "Pro Europa Viadrina", Verband der Polnischen Städte, Gemeindeverband CZG-12
Lage: am Fluss Postomia, in Westpolen, an der £agower-Seenplatte des Lebusker Landes gelegen
Wesentliche Entwicklungsphasen in der Stadtgeschichte
vor 1870: 1244 Stadtrecht, seit ca. 1249 unter Herrschaft von Brandenburg; bis ca. 1810 in Händen des Johanniterordens, wurde zum Zentrum des Handwerks (Tuchmacherei, Schuhmacherei und Brauerei)
in der 1. Hälfte des 19. Jh. ist die Tuchmacherei eingegangen, dafür entwickelte sich die Holz- und Keramikindustrie, unweit der Stadt werden Torf und Braunkohle gefördert, in der Stadt entstand eine Brikettfabrik
1870-1918: Ende des 19. Jh. an das Eisenbahnnetz angeschlossen
1919-1945: während des 2. Weltkrieges Bau einer unterirdischen Waffenfabrik (Metallwerk Keiser); die Stadt wurde zu 45% zerstört
nach 1945: Wiederaufbau; von 1945-1975 Sitz der Kreisbehörden; gehörte der Woiwodschaft Poznañ (bis 1950), Zielona Góra (bis 1975), Gorzów (bis 1998) und jetzt Lubuskie an, seit 1998 Sitz des Kreises Sulêcin

Quellen: Województwo Lubuskie; Katalog: Miast-Powiatów-Gmin, "Norpol" Szczecin 1999
Lexikon der polnischen Städte, Muza SA, Warszawa 1998
ISW-Recherche
Stadt- und Gemeindeverwaltung, Abteilung für Investitionen, Raumbewirtschaftung, Bodenwirtschaft und Stadtförderung
