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Städteportraits

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Wappen der Stadt Slubice

S³ubice

16.279 Einwohner (Stand: 12/2006)
19,2 km2 administrative Fläche
Kreisstadt, Zentrum von regionaler Bedeutung, Grenzstadt, Dienstleistungszentrum, grenzübergreifendes akademisches Bildungszentrum - Collegium Polonicum
Mitglied der Euroregion "Pro Europa Viadrina", des HANSE-Städtebundes, des Verbandes der Polnischen Städte, des Europäischen Netzes für die Zusammenarbeit der Zwillingsstädte City Twins Co-operation Network

Lage: im mittleren Odertal, am rechten Oderufer, an der polnisch-deutschen Grenze in direkter Nachbarschaft zu Frankfurt (Oder)

Wesentliche Entwicklungsphasen in der Stadtgeschichte

vor 1870: 1253 mit Verleihung des Stadtrechts an Frankfurt (Oder) erstmalige Erwähnung der Besiedlung am rechten Ufer der Oder, 14. Jh. erste Holzbrücke über die Oder
1870-1918: Ende 19. bis Mitte 20. Jh. Entwicklung des östlichen Teils zur "Dammvorstadt" durch Wohnungsbau für die in der Landwirtschaft und Industrie tätigen Arbeiter
1919-1945: im 2. Weltkrieg Zerstörung der Stadt zu 35%
1946-1990: Teilung der Stadt im Ergebnis der Festlegungen des Potsdamer Abkommens über die Staatsgrenze ; Namensgebung "S³ubice" für die entstandene neue, selbständige polnische Stadt,
langsame Entwicklung durch Industrieansiedlungen und Bevölkerungszuzug; von 1950-1975 Sitz der Kreisstadt
nach 1990: wirtschaftlicher Aufschwung durch pass- und visafreien Verkehr; Neubau der Deponie für kommunale Abfälle, der Kläranlage und des Wasserwerks, Eröffnung der Kostrzyn-S³ubicer Sonderwirtschaftszone, des Warenterminals für Zollabfertigung, 1998 Bau des Collegium Polonicum, grenzübergreifende Universität (gemeinsame Gründung durch Adam-Mickiewicz-Universität Poznañ und Viadrina Universität Frankfurt (Oder)), 1999 Bildung des Kreises S³ubice, Teil der neu gegründeten Woiwodschaft Lubuskie; 2000-2005 Realisierung der Integrierten Strategie S³ubice-Frankfurt 2003 - Bau der kommunalen Infrastruktur, der Wohnsiedlungen, Erholungsparks, Radwege, Umbau und Modernisierung der Straßen und Kommunikationswege; 2004 Beitritt Polens in die EU 

Quellen: Lexikon der polnischen Städte, Muza SA, Warszawa 1998
Województwo Lubuskie; Katalog: Miast-Powiatów -Gmin, "Norpol" Szczecin 1999
Stadtverwaltung, Abteilung für Stadtförderung, Büro für Europäische Integration und Realisierung der Projekte
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