Schwedt/Oder
37.259 Einwohner (Stand: 12/2005)
20.011 ha administrative Fläche
amtsfreie Stadt, Landkreis Uckermark, Mittelzentrum, Regionales Entwicklungszentrum des äußeren Entwicklungsraums,
über Landkreis Uckermark in Euroregion "Pomerania" vertreten
Lage: in der Großlandschaft Odertal am Rande des Nationalparks "Unteres Odertal", am Unterlauf der Oder
Wesentliche Entwicklungsphasen in der Stadtgeschichte
vor 1870: 1265 erstmals urkundlich erwähnt, Kreuzungspunkt mehrerer bedeutender Handelsstraßen, nach 1685 durch Niederlassung der Hugenotten Entwicklung zum Zentrum von Tabakanbaus, -handels und -verarbeitung, im 17. Jh. Entwicklung zur Residenz- (Schloss mit Park) und Garnisonsstadt, Bau der Stadtmauer
1870-1918: Fertigstellung der Eisenbahnverbindung nach Angermünde (1873); Beginn des Baus der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße (1906-1936)
1919-1945: Errichtung eines Kasernenkomplexes und von Kleinsiedlungsgebieten; Ende des Zweiten Weltkrieges weitgehende Zerstörung der Innenstadt
1946-1990: umfassende Industrialisierung ab 1960 (u. a. petrolchemische und Papierindustrie) verbunden mit großen Wohnungsneubaugebieten, 1974 Eingemeindung von Heinersdorf
ab 1990: Strukturwandel in den größten Industriebranchen, Arbeitsplatz- und Bevölkerungsrückgang, erheblicher Wohnungsleerstand - umfangreicher Rück- und Umbau ganzer Wohnviertel, 1. Preis im Bundeswettbewerb "Stadtumbau Ost", Beteiligung an verschiedenen Förderprogrammen zur ausgewogenen Stadtentwicklung ("Soziale Stadt", "ZiS", LEADER+, BALTIC+), Eingemeindungen 1993: Gatow, Kunow, Blumenhagen, 1998: Kummerow, 2001:Criewen, Zützen, 2003: Stendell, Hohenfelde, Vierraden

Quelle: ISW-Recherche
