Kostrzyn n. O.
17.748 Einwohner (Stand: 12/2006)
ca. 46,16 km2 administrative Fläche
Zentrum von subregionaler Bedeutung
Grenzstadt
Mitglied der Euroregion "Pro Europa Viadrina"
Lage: im Lebuser Land, im Mündungsgebiet der Warthe in die Oder;
im westlichen Teil des Gorzower Tals
Wesentliche Entwicklungsphasen in der Stadtgeschichte
vor 1870: Übergang über die Oder (Handelsweg) als Ursprung der Besiedlung, um 1300 Stadtrecht, 16. Jh. Schloss- und Festungsbau; Hauptstadt der Neumark, 17. Jh. Textilmanufakturen und 19. Jh. weitere Industriebetriebe, ihre Entwicklung wurde durch die im Jahr 1857 erhaltene Eisenbahnverbindung mit Berlin begünstigt
1870-1918: Entwicklung von Küstrin-Neustadt zum Fabrikstandort, 1. Hälfte des 20. Jh. Küstrin-Altstadt mit Festung als politisch-administrativer Mittelpunkt der Stadt
1919-1945: während des 2. Weltkrieges Erklärung der Stadt zur Festung, Zerstörung der Stadt zu 95%, durch Industrieansiedlung (Zellstofffabrik) Entwicklung der Stadt Kostrzyn
nach 1990: 1992: erstmalige Eröffnung des Grenzüberganges, Privatisierung der Papierfabrik, Liquidierung der Garnison, Bau einer neuen Kläranlage, Zusammenarbeit mit Städten Westeuropas, Beginn der Arbeiten des Wiederaufbaus der Altstadt (Räumungs- und Bauarbeiten), Gründung der Kostrzyn-S³ubicer Sonderwirtschaftszone, Einbeziehung des Dorfes Szumilowo in die Stadt, Bildung des Nationalparks "Warthemündung"

Quellen: Stadtverwaltung, Abteilung für Stadtförderung
Województwo Lubuskie; Katalog: Miast-Powiatów -Gmin, "Norpol" Szczecin 1999
Stadt im Internet
Lexikon der polnischen Städte, Muza SA, Warszawa 1998
ISW-Recherche
