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Städteportraits

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Wappen der Stadt Eisenhüttenstadt

Eisenhüttenstadt


34.818 Einwohner (Stand: 12/2005)
6.340 ha administrative Fläche
große kreisangehörige Stadt im Landkreis Oder-Spree, amtsfreie Stadt, Mittelzentrum, Industriell-gewerblicher Entwicklungsstandort im äußeren Entwicklungsraum, traditioneller Stahlstandort
Mitglied der Euroregion "Pro Europa Viadrina"

Lage: Oder-Spree-Seengebiet, am Mittellauf der Oder und am Beginn des Oder-Spree-Kanals ca. 23 km südlich der Stadt Frankfurt (Oder) gelegen, unmittelbare Grenzlage zu Polen

Wesentliche Entwicklungsphasen in der Stadtgeschichte

vor 1870: um 1250 Gründung der Stadt Fürstenberg (Oder), um 1316 Gründung des Dorfes Schönfließ, 1604 Stadtbrand in Fürstenberg (Oder), 1844/46 Bau der Bahnverbindung von Frankfurt (Oder) nach Breslau, 1847 Entdeckung von Braunkohlevorkommen nördlich von Schönfließ, 1864 Gründung der Glashütte in Fürstenberg (Oder)
1870-1918: um 1881 Aufbau der Fürstenberger Schiffswerften, 1891 Inbetriebnahme des Oder-Spree-Kanals mit drei Abstiegen
1919-1945: 1919-1929 Bau des neuen Kanalabschnittes und der Zwillingsschachtschleuse, 1921/23 Neue Glashütte und Korbwarenfabrik, 1931 Neue Deichbrücke erbaut, 1939/40 Kriegsgefangenenlager STALAG III B, Ansiedlung der DEGUSSA, 1945 Sprengung der Oderbrücke, Ende des zweiten Weltkrieges, Kriegsschäden in der Stadt
1946-1990: 1950 Beschluss zum Bau des Eisenhüttenkombinates Ost (EKO) und einer Wohnstadt, 1950-1963 Errichtung der Wohnkomplexe I-IV, 1951-1954 Bau und Inbetriebnahme der Hochöfen, 1953 Benennung der EKO - Wohnstadt als Stalinstadt, 1961 Zusammenlegung der Städte Stalinstadt und Fürstenberg (Oder) zu Eisenhüttenstadt (Schönfließ war schon seit 1950 ein Ortsteil von Fürstenberg (Oder)), 1968 Inbetriebnahme Kaltwalzwerk, 1984 Inbetriebnahme Konverterstahlwerk, 1963-1987 Errichtung der Wohnkomplexe V-VII, 1989/90 Politische Wende, Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland
nach 1990: 1993 Eingemeindung des Dorfes Diehlo, 1995 Privatisierung des EKO (heute EKO Stahl GmbH), 1997 Inbetriebnahme des Hochofens 5A und des Warmwalzwerkes, 1999 Inbetriebnahme der zweiten Verzinkungsanlage, seit 2002 gehört EKO zum weltweit größten Stahlkonzern ARCELOR, welcher aus der Fusion von ARBED (Luxemburg), ACERALIA (Spanien) und USINOR (Frankreich) entstand

Quelle: ISW-Recherche, Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt