Cottbus
105.309 Einwohner (Stand: 12/2005)
16.423 ha administrative Fläche
kreisfreie Stadt, Oberzentrum, Regionales Entwicklungszentrum des Städtekranzes, Großstadt (zweitgrößte Stadt Brandenburgs), Universitätsstadt, Zentrum/Siedlungsgebiet der niederlausitzer Sorben (Wenden)
Mitglied der Euroregion Spree-Neiße-Bober
Lage: Niederlausitz, südöstlich des Spreewalds, am Mittellauf der Spree
Wesentliche Entwicklungsphasen in der Stadtgeschichte
vor 1870: 1156 erste urkundliche Erwähnung; historische Altstadt mit Neustadt nach Plan von 1726 und Vorstadtbebauung um 1861; 1772 Bau des Branitzer Schlosses, Anlage eines Landschaftsparks mit zwei Pyramiden 1847-1871
1870-1918: Entwicklung zur grünen Stadt, großflächige Stadterweiterung durch Eingemeindungen; Industrialisierung; Gründerzeitbebauung, Jugendstiltheater 1908; erste Braunkohleaufschlüsse
1919-1945: Entstehung von Ein- und Mehrfamilienhaussiedlungen
1946-1990: ab 1957 DDR-Zentrum der Kohle- u. Energiewirtschaft; Ausweitung der Stadt durch Industrieansiedlungen und Siedlungen des industriellen Wohnungsbaus, 1976 Großstadt mit 100.000 Einwohnern; Bezirksverwaltungszentrum; Hochschulbau
nach 1990: Dienstleistungs-, Wissenschafts-, Verwaltungszentrum, 1991 Universitätsstadt, 1993 Eingemeindung von 7 Randgemeinden, Siedlungserweiterungen, Innenstadtsanierung einschließlich Lückenschließungen (Modellstadt Cottbus-Innenstadt); 1995 erste Bundesgartenschau in den neuen Ländern;
30.05.2001 Grundsatzbeschluss zur Erarbeitung des STUK (Stadtumbaukonzept), 2001 Festlegung des Sanierungsgebietes Sachsendorf-Madlow, 2002 Start des Stadtumbaus im Stadtteil Sachsendorf/Madlow mit dem Modellprojekt Turower Straße, 2003 Eingemeindung von 3 Randgemeinden (Groß Gaglow, Gallinchen und Kiekebusch)
Quelle: ISW-Recherche
